Kerndämmung
Siehe auch: Spezialfall (Beton-) Fassaden
Außenwanddämmung mittels Einblasdämmung
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Außenwände sind vielfach zweischalig aufgebaut. Das heißt, zwischen innerem und äußerem Mauerwerk oder hinter einer Klinkerfassade befindet sich eine 2 cm bis zu 10 cm starke Luftschicht. Da sich die Luft in diesen Hohlräumen bewegt und über Öffnungen und Fugen mit der Außenwelt verbunden ist (beispielsweise Steckdosen, kleinste Risse, teilweise sogar unnötige Lüftungsöffnungen, usw.), entweicht sehr viel Wärmeenergie. Die Lösung: Kerndämmung mittels Einblasdämmung
Mit dem Ziel, den Wärmeschutz nachhaltig zu verbessern, überprüfen wir vor Ort die bauliche Situation. Dabei wird die Hohlschicht mit einem Endoskop untersucht, wozu einige 8-10 mm kleine Löcher in die Außenwand gebohrt werden.
Soll eine Kerndämmung durchgeführt werden, wird geeigneter Kerndämmstoff durch Einblaslöcher in den Hohlraum eingeblasen. Dabei wird das Dämm-Material so verdichtet, dass es lückenlos und setzungssicher die Hohlschicht ausfüllt. Die durchschnittliche Wandkonstruktion hat einen (U-Wert) von ca. 1,8 W/(m²K) – nach durchgeführter Dämmmaßnahme verbessert sich dieser auf ca. 0,4 W/(m²K) Dies bedeutet eine wärmetechnische Verbesserung des Bauteils Außenwand um ca. 80% Amortisationszeiten von 3 - 5 Jahren sind die Regel. Tipp: Für eine Hohlraumdämmung für 2 bis 4 cm schmale Luftschichten, sind besonders feine Einblasdämmstoffe wie Silikat-Leichtschaum-Granulat oder der Hochleistungs-Dämmstoff "Nanogel" optimal geeignet. Externe Links mit weiterführender Information: |
![]() Nach oben offene Hohlschicht, die vor dem Einblasen abgedichtet werden muss.![]() Einblasöffnung unter dem Fenster anlegen![]() Zweischaliges Mauerwerk |



